Vom 8. Juni bis zum 12. Juni 2011 fand zum ersten Mal im Partnerkirchenkreis Missenye/Kaskazini B die
statt. Zu diesem besonderen Ereignis waren auch Delegierte aus unserem Kirchenkreis eingeladen. Pfr. Uwe Brühl und Synodalsekretärin Jutta Tripp begannen am 5. Juni abends ihre Reise nach Missenye. Am darauf folgenden Abend kamen sie wohlbehalten in Kashozi - dem Ort, an dem die Synode stattfinden sollte - an.

Am Mittwoch, 8. Juni, begann die Synode, die unter einem Bibelwort aus Lukas 16, 12 stand. Superintendent Mathias Bubelwa begrüßte im Eröffnungsgottesdienst die Synodalen und die Gäste herzlich im Kirchenkreis Kaskazini B/Missenye.

Bischof Elisa Buberwa leitete den Gottesdienst und führte in seiner Predigt ins Thema der Synode ein.

Die Veranstaltungen fanden in und um die Bunazi Secondary School statt. Zusätzlich waren Zelte errichtet worden, in denen alle Teilnehmenden vor der Sonne geschützt tagen oder die Mahlzeiten einnehmen konnten.

Uwe Brühl und Jutta Tripp nahmen am Mittwoch, Freitag und Sonntag an den Versammlungen der Synode teil. Pfr. Dr. Abednego Keshomshahara (vorne), der in Deutschland promovierte, übersetzte für die Gäste aus Deutschland.

Am Freitag, 10. Juni, stand zuerst die Wahl eines neuen Dean (Stellvertreter des Bischofs) auf dem Programm. Aus drei Kandidaten wählten die Synodalen Pfarrer Lemmy Lwankomezi an diese Stelle. Viele Glückwünsche wurden zusammen mit Blumenketten überbracht, was sich leicht auf dem Erinnerungsfoto (hier zusammen mit seiner Frau und Bischof E. Buberwa) erkennen lässt.

Außerdem war dies der Tag, an dem die Arbeit in den Frauengruppen der Gemeinden vorgestellt wurde. Jutta und Uwe bekamen Gewänder aus dem "Synodenstoff", in den die Frauen - und auch Männer - gekleidet waren. So gehörten sie für alle sichtbar zu den Gemeindegliedern des Kirchenkreises Missenye.


Uwe Brühl überbrachte Grüße vom Partnerschaftsarbeitskreis und Jutta Tripp las das Grußwort von Superintendent Klaus Majoress in Kisuaheli vor. Es war zuvor von Pfr. Msafiri Mbilu, einem Stipendiaten der VEM in Deutschland, in die Landessprache übersetzt worden. Jutta bekam viel Lob für das flüssige und gut gesprochene Vortragen.

An dieser Stelle muss auf die viele Arbeit, die von den Frauen und Männern für die Versorgung der Teilnehmenden während der Dauer der Synode geleistet wurde, hingewiesen werden. Alle Synodengäste waren voll des Lobes für die sehr gute Bewirtung in Missenye. Es folgen einige Bilder aus dem Küchenbereich.





Am Rande gab es ein Wiedersehen mit vielen "alten" Freunden und Bekannten, hier (stellvertretend für viele Begegnungen) mit der Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees, Ma Yulitha Sewava, und Pfr. Edson Lugemeleza, der sechs Jahre mit seiner Familie in Plettenberg lebte und als ökumenischer Austauschpfarrer in fünf Kirchenkreisen tätig war.


Einige Baustellen konnten während
der "freien" Tage besucht werden,
z.B. die Kirche in Kashaba, zu der Uwe Brühl während
der Jubiläumsfeierlichkeiten 2010 (100 Jahre NWD) den Grundstein
legte und die zu Weihnachten 2010 ein neues Dach erhielt;

die fast fertig gestellte Grundplatte des Kirchneubaus in Kashozi;

der Kindergarten in Kashozi.

Mit einem Gottesdienst endete die Synode am 12. Juni. Bischof Peter Kitula aus der Diözese Mara & Ukerewe (Africa Inland Church Tanzania (AICT) und Bischof Elisa Buberwa leiteten den Gottesdienst. Insgesamt war es eine harmonische Tagung.

Superintendent Mathias Bubelwa dankte allen Frauen und Männern, die durch ihren Einsatz zum guten Gelingen dieser Landessynode beigetragen haben.

Am Montag, 13. Juni, hieß es Abschied nehmen von den Geschwistern in Missenye. Am späten Nachmittag sollte der Heimflug in Entebbe starten. Doch es kam anders. Durch den Ausbruch eines Vulkans in Eritrea mussten die beiden Reisenden 24 Stunden in Entebbe warten. Nach diesem unfreiwilligen Aufenthalt in Uganda konnte dann die Reise fortgesetzt werden. Die Aschewolke war vom Flugzeug aus gut zu sehen und wurde umflogen. Am Mittwoch, 15. Juni, kamen sie endlich, abends gegen 20 Uhr, wohlbehalten zuhause an.
