Nicht erst in diesem Herbst beschäftigt uns die Mobilität der M.O.S.S-Leute. Zur Erinnerung: Das geländegängige Fahrzeug von M.O.S.S. hat mehr als 25 Jahre und 1 Million Kilometer hinter sich. Im Laufe der Jahre ist aus dem ganz einfach ausgestatteten Auto eine Blechbüchse mit Fahrersitz geworden, die zu jeder Tages- und Nachtzeit mit technischem Defekt stehen zu bleiben droht. Oft genug blieb der Wagen mit einer Panne liegen. Das hier Abhilfe geschaffen werden muss, ist schon lange klar. Ebenso klar ist aber auch, dass ein neues Fahrzeug nicht aus den Patenbeiträgen finanziert werden kann, denn die unterstützen zu 100% die Ausbildung junger Menschen. Nach wie vor sind wir hoch erfreut, dass der zielgerichtete Umgang mit den Patenbeiträgen nicht nur 57 Jugendlichen eine Ausbildung ermöglicht sondern über 85!
Zurück zur Mobilität: Bei unseren Vorüberlegungen haben wir einen Ausweg in der Anschaffung eines Kleinmotorrades gesehen. Der Vorschlag, ein Motorrad anzuschaffen, kam von Emil M. Tibaijuka, dem Leiter des Projekts. Für den Finanzierungsgrundstock sorgten fünf Teilnehmer des Plettenberger Marathonwochenendes (P-Weg), die sich für ihren Halbmarathonlauf Sponsoren suchten. Am Ende kamen so 2.000 zusammen und damit ungefähr zwei Drittel der Anschaffungssumme eines tauglichen Kleinmotorrads.

Dieses Geld wurde Pfr. Christopher Mbuga (stellv. Generalsekretär der luth. Diözese in Bukoba) am 8. November während eines Gottesdienstes im Plettenberger Paul-Gerhardt-Haus zu seiner großen Freude überreicht.

Pfr. Mbuga stellte allerdings noch einmal das Motorrad infrage. Das Auto nehme Transportaufgaben wahr, die ein Motorrad nicht erfüllen könne. Die betreuten Jugendlichen lernen und leben in so großen Entfernungen voneinander, dass für Sachmittel- und Krankentransport zusätzlich zu einem Motorrad Autos anzumieten wären. Die neuerlichen Überlegungen zielen nun auf den Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs, nach Möglichkeit eines Pick-up (Kleinpritsche). Letztendlich bleibt es den Verantwortlichen im M.O.S.S.-Projekt überlassen, wie das Transportproblem mit den zur Verfügung stehenden Mitteln gelöst werden soll.
Der Arbeitskreis Partnerschaft Missenye-Plettenberg bedankt sich sehr herzlich bei den erfolgreichen Läufern für ihren sportlichen Einsatz und die Sponsorensuche sowie beim CVJM Eiringhausen e.V. für die Organisation des Sponsorenlaufs. Asanteni sana!