Partnerschaftssonntag am 20. September 2009

Am Partnerschaftssonntag kommt die Verbundenheit zwischen den Glaubensgeschwistern in Missenye und Plettenberg besonders zum Ausdruck. Jedes Jahr werden, jeweils am dritten Sonntag im September, in beiden Partnerkirchenkreisen ähnliche Partnerschaftsgottesdienste gefeiert und besonders füreinander gebetet. Die Vorschläge für Lieder und Predigttext werden dabei abwechselnd jeweils vom Superintendenten vorgeschlagen, sie kamen in diesem Jahr von Klaus Majoress. Die Predigten basieren hier wie dort auf diesem vorgeschlagenen Text. Ebenso finden sich immer ein, zwei oder sogar drei Lieder, die in beiden Kirchenkreisen bekannt sind und sich nur durch die Sprache unterscheiden. Auch schreiben die Superintendenten jedes Jahr ein Grußwort an die Gemeinden des Partnerkirchenkreises, das am Partnerschaftssonntag im Gottesdienst vorgelesen wird. Hier bei uns werden häufig verschiedene Elemente des Gottesdienstablaufs auf tansanische Art und Weise durchgeführt, z.B. Trommeln vor Beginn; Einzug aller aktiv am Gottesdienst Beteiligten in die Kirche; Lesen des Bibeltextes auf Kisuaheli; Bringen der Kollekte unter Gesang nach vorne; Segen am Ende des Gottesdienstes in großer Runde - drinnen oder draußen. Die Kirchen werden zu diesem Anlass tansanisch mit Rindentüchern, bunten Stoffen und Trommeln geschmückt. Ehemalige Delegationsmitglieder und andere Gemeindeglieder kommen in tansanischer Kleidung, manche gestalten den anschließenden Kirchkaffee mit. Die tiefe weltweite Verbundenheit zwischen den Menschen in Missenye und Plettenberg ist direkt erlebbar und stärkt den eigenen Glauben.
Traditionell wurde in diesem Jahr am 20. September der Partnerschaftssonntag in den Partnerkirchenkreisen gefeiert.

Nachfolgend einige Bilder vom diesjährigen Partnerschaftsgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Plettenberg-Holthausen sowie das Grußwort von Superintendent Mathias Bubelwa.

 Schmückendes Tuch aus Tansania

 Schmückendes Tuch aus Tansania

 Das Kisuaheli-Partnerschaftslied wurde vorgetragen

  Das Kisuaheli-Partnerschaftslied wurde vorgetragen.
v.l.n.r.: Dr. Ruth Risch, Jutta Tripp, Matthias Plaga, Sabine Hollweg, Kevin Risch

  Die Kollekte wurde unter Gesang nach vorne in den Bastkorb gebracht

 Die Kollekte wurde unter Gesang nach vorne in den Bastkorb gebracht.

  Zum Abschluß: Lied und Segen draußen vor der Kirche

 Zum Abschluß: Lied und Segen draußen vor der Kirche

  Zum Abschluß: Lied und Segen draußen vor der Kirche


Grußwort zum Partnerschaftssonntag 2009 von Superintendent Mathias Bubelwa

Liebe Schwestern und Brüder im Partnerkirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg.
Zum Partnerschaftssonntag sende ich euch viele herzliche Grüße im Namen unseres Herrn Jesus Christus.

Wir danken Gott, der uns seit dem Partnerschaftssonntag im vergangenen Jahr bis heute bewahrt hat. Wir wollen den Herrn dafür loben.

Jesus Christus sagte zu seinen Jüngern (Matthäus 28, Vers 20): "Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt." Er sagte diese Worte auf einem Berg in Galiläa; einige der Jünger hatten ihn als Gottes Sohn erkannt, andere zweifelten noch. Er sagte und zeigte ihnen, dass ihm alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben ist.

Jesus Christus ist jeden Tag mit seiner Kraft und Hilfe bei uns, bis heute hat er uns durch 25 Jahre unserer Partnerschaft geleitet. Lasst uns Ihn gemeinsam anbeten, Ihn loben und Ihm danken. Er wird bei uns sein und unsere Partnerschaft segnen und stärken bis zum Ende aller Tage.

Wir sind sehr dankbar für alle Gaben und Beiträge, mit denen unser Kirchenkreis von Euch unterstützt wurde,
z.B. für M.O.S.S., das Patenschaftsprogramm;
für den Patientenhilfsfonds der beiden Krankenstationen in Bugango und Igayaza;
für die Hilfe bei kleinen Gebäudereparaturen, für den Kindergarten in Mugambaizi, das Pfarrhaus in Bugango und den Bau der Kirche in Kashozi.
Herzlichen Dank an die Frauenhilfe Lennestadt-Kirchhundem, die Gemeinde Werdohl-Eveking, die Krabbelgruppe und die Frauenhilfe der Kirchengemeinde Eiringhausen, alle M.O.S.S. Paten sowie an alle anderen Gemeindegruppen und Personen, die uns auf unterschiedliche Weise geholfen haben.

Eurer Einladung entsprechend haben wir mit den Vorbereitungen unserer Delegation, die Euch im nächsten Jahr besuchen wird, begonnen. Für diese Reise benötigen alle einen neuen Reisepass, der bis Oktober fertig gestellt sein soll. Wir bereiten aber auch den Besuch von Superintendent Klaus Majoress vor, der nächstes Jahr mit seiner Delegation zu uns kommen wird. Lasst uns zu Gott beten, dass er diese Begegnungen segnen wird.

Viele Grüße von Euren Schwestern und Brüdern in Missenye.
Gott segne Euch alle.

In Christus verbunden,

Euer Pfarrer Mathias Bubelwa, Superintendent