Am Partnerschaftssonntag kommt die Verbundenheit
zwischen den Glaubensgeschwistern in Missenye und Plettenberg
besonders zum Ausdruck. Jedes Jahr werden, jeweils am dritten
Sonntag im September, in beiden Partnerkirchenkreisen ähnliche
Partnerschaftsgottesdienste gefeiert und besonders füreinander
gebetet. Die Vorschläge für Lieder und Predigttext werden
dabei abwechselnd jeweils vom Superintendenten vorgeschlagen,
sie kamen in diesem Jahr von Klaus Majoress. Die Predigten basieren
hier wie dort auf diesem vorgeschlagenen Text. Ebenso finden sich
immer ein, zwei oder sogar drei Lieder, die in beiden Kirchenkreisen
bekannt sind und sich nur durch die Sprache unterscheiden. Auch
schreiben die Superintendenten jedes Jahr ein Grußwort an
die Gemeinden des Partnerkirchenkreises, das am Partnerschaftssonntag
im Gottesdienst vorgelesen wird. Hier bei uns werden häufig
verschiedene Elemente des Gottesdienstablaufs auf tansanische
Art und Weise durchgeführt, z.B. Trommeln vor Beginn; Einzug
aller aktiv am Gottesdienst Beteiligten in die Kirche; Lesen des
Bibeltextes auf Kisuaheli; Bringen der Kollekte unter Gesang nach
vorne; Segen am Ende des Gottesdienstes in großer Runde
- drinnen oder draußen. Die Kirchen werden zu diesem Anlass
tansanisch mit Rindentüchern, bunten Stoffen und Trommeln
geschmückt. Ehemalige Delegationsmitglieder und andere Gemeindeglieder
kommen in tansanischer Kleidung, manche gestalten den anschließenden
Kirchkaffee mit. Die tiefe weltweite Verbundenheit zwischen den
Menschen in Missenye und Plettenberg ist direkt erlebbar und stärkt
den eigenen Glauben.
Traditionell wurde in diesem Jahr am 20. September der Partnerschaftssonntag
in den Partnerkirchenkreisen gefeiert.
Nachfolgend einige Bilder vom diesjährigen Partnerschaftsgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Plettenberg-Holthausen sowie das Grußwort von Superintendent Mathias Bubelwa.
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v.l.n.r.: Dr. Ruth Risch, Jutta Tripp, Matthias Plaga, Sabine Hollweg, Kevin Risch |
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Liebe Schwestern und Brüder im Partnerkirchenkreis
Lüdenscheid-Plettenberg.
Zum Partnerschaftssonntag sende ich euch viele herzliche Grüße
im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Wir danken Gott, der uns seit dem Partnerschaftssonntag im vergangenen Jahr bis heute bewahrt hat. Wir wollen den Herrn dafür loben.
Jesus Christus sagte zu seinen Jüngern (Matthäus 28, Vers 20): "Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt." Er sagte diese Worte auf einem Berg in Galiläa; einige der Jünger hatten ihn als Gottes Sohn erkannt, andere zweifelten noch. Er sagte und zeigte ihnen, dass ihm alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben ist.
Jesus Christus ist jeden Tag mit seiner Kraft und Hilfe bei uns, bis heute hat er uns durch 25 Jahre unserer Partnerschaft geleitet. Lasst uns Ihn gemeinsam anbeten, Ihn loben und Ihm danken. Er wird bei uns sein und unsere Partnerschaft segnen und stärken bis zum Ende aller Tage.
Wir sind sehr dankbar für alle Gaben
und Beiträge, mit denen unser Kirchenkreis von Euch unterstützt
wurde,
z.B. für M.O.S.S., das Patenschaftsprogramm;
für den Patientenhilfsfonds der beiden Krankenstationen in
Bugango und Igayaza;
für die Hilfe bei kleinen Gebäudereparaturen, für
den Kindergarten in Mugambaizi, das Pfarrhaus in Bugango und den
Bau der Kirche in Kashozi.
Herzlichen Dank an die Frauenhilfe Lennestadt-Kirchhundem, die
Gemeinde Werdohl-Eveking, die Krabbelgruppe und die Frauenhilfe
der Kirchengemeinde Eiringhausen, alle M.O.S.S. Paten sowie an
alle anderen Gemeindegruppen und Personen, die uns auf unterschiedliche
Weise geholfen haben.
Eurer Einladung entsprechend haben wir mit den Vorbereitungen unserer Delegation, die Euch im nächsten Jahr besuchen wird, begonnen. Für diese Reise benötigen alle einen neuen Reisepass, der bis Oktober fertig gestellt sein soll. Wir bereiten aber auch den Besuch von Superintendent Klaus Majoress vor, der nächstes Jahr mit seiner Delegation zu uns kommen wird. Lasst uns zu Gott beten, dass er diese Begegnungen segnen wird.
Viele Grüße von Euren Schwestern
und Brüdern in Missenye.
Gott segne Euch alle.
In Christus verbunden,
Euer Pfarrer Mathias Bubelwa, Superintendent