Am Partnerschaftssonntag kommt die Verbundenheit
zwischen den Glaubensgeschwistern in Missenye und Plettenberg
besonders zum Ausdruck. Jedes Jahr werden, jeweils am dritten
Sonntag im September, in beiden Partnerkirchenkreisen ähnliche
Partnerschaftsgottesdienste gefeiert und besonders füreinander
gebetet. Die Vorschläge für Lieder und Predigttext werden
dabei abwechselnd jeweils vom Superintendenten vorgeschlagen,
sie kamen in diesem Jahr von Sup. Klaus Majoress. Die Predigten
basieren hier wie dort auf diesem vorgeschlagenen Text. Ebenso
finden sich immer ein, zwei oder sogar drei Lieder, die in beiden
Kirchenkreisen bekannt sind und sich nur durch die Sprache unterscheiden.
Auch schreiben die Superintendenten jedes Jahr ein Grußwort
an die Gemeinden des Partnerkirchenkreises, das am Partnerschaftssonntag
im Gottesdienst vorgelesen wird. Hier bei uns werden häufig
verschiedene Elemente des Gottesdienstablaufs auf tansanische
Art und Weise durchgeführt, z.B. Trommeln vor Beginn; Einzug
aller aktiv am Gottesdienst Beteiligten in die Kirche; Lesen des
Bibeltextes auf Suaheli; Bringen der Kollekte unter Gesang nach
vorne; Segen am Ende des Gottesdienstes in großer Runde
- drinnen oder draußen. Die Kirchen werden zu diesem Anlass
mit Dingen aus Tansania, z.B. mit Rindentüchern, bunten Stoffen
und Trommeln geschmückt. Ehemalige Delegationsmitglieder
und andere Gemeindeglieder kommen in tansanischer Kleidung, manche
gestalten den anschließenden Kirchkaffee mit. Die tiefe
weltweite Verbundenheit zwischen den Menschen in Missenye und
Plettenberg ist direkt erlebbar und stärkt den eigenen Glauben.
Traditionell wurde in diesem Jahr am 19. September der Partnerschaftssonntag
in den Partnerkirchenkreisen gefeiert.
Nachfolgend das Grußwort von Superintendent Mathias Bubelwa sowie einige Bilder vom diesjährigen Partnerschaftsgottesdienst in der Kirchengemeinde Eiringhausen im Paul-Gerhardt-Haus.
Grußwort zum Partnerschaftssonntag 2011 von Superintendent Mathias Bubelwa
Grußwort für unsere Geschwister in Christus
Liebe Schwestern und Brüder im Kirchenkreis Lüdenscheid - Plettenberg.
Bwana asifiwe!
Ich grüße euch herzlich im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Ich danke Gott, der es uns ermöglicht den Partnerschaftssonntag in diesem Jahr am 18. September zu feiern. Nehmt viele Grüße im Namen eurer Geschwister aus dem Kirchenkreis Missenye (Nord B) entgegen.Wir feiern diesen Gottesdienst in der Erinnerung an das diesjährige besondere historische Ereignis in unserer Partnerschaft und in unserem Kirchenkreis. Zum ersten Mal fand die Synode der Nordwestdiözese in Missenye statt. Unser Kirchenkreis war für die Versorgung und Unterbringung aller Synodenteilnehmer verantwortlich. Vom Beginn der Vorbereitungen bis zur Durchführung dieser Tagung arbeiteten wir mir euch zusammen und freuen uns, dass alles reibungslos verlief.
Ich danke Superintendent Klaus Majoress, dass er uns eine Delegation anlässlich der Synode gesendet hat, da er selbst nicht kommen konnte.
Ich danke Pastor Uwe Brühl und Synodalsekretärin Jutta Tripp, die uns in seinem Auftrag besuchten und während dieser Zeit mit uns zusammen arbeiteten. Durch ihre Anwesenheit fühlten wir uns auf besondere Art und Weise mit all unseren Geschwistern aus Lüdenscheid-Plettenberg verbunden.In diesem Zusammenhang danke ich Euch allen sehr für die finanzielle Unterstützung, die ihr uns gesendet habt. Dies war für uns eine sehr große Hilfe für die Versorgung der Synodenteilnehmer. Eine Abrechnung über die Verwendung dieser Spenden habe ich an Superintendent Klaus Majoress und Ulla Büsing gesendet. Der allmächtige Gott möge Euch weiterhin segnen.
Dieses alles, was ihr getan habt, und noch mehr, habt ihr alles für den Herrn Jesus getan, wie Er es im Matthäusevangelium Kapitel 25, Vers 40 beschreibt: Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan".
Unsere Partnerschaft wächst weiter unter uns, wozu besonders die gegenseitigen Besuche beitragen. Bei diesen Besuchen lernt jede Seite - ihr und wir - mehr über das Leben und den Glauben der Schwestern und Brüder. Wir freuen uns auch über die privaten Besuche. Wir haben mit den Vorbereitungen auf den Besuch der Delegation, die uns im nächsten Jahr 2012 besuchen wird, begonnen.
Wir heißen sie herzlich willkommen und freuen uns auf sie.Wir beten weiter darum, dass Gott unsere Partnerschaft weiter wachsen lässt, dass sie Früchte trägt und dass diese Früchte bestehen bleiben.
Euer Bruder in Christus
Pastor Mathias Bubelwa
Superintendent
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