Partnerschaftsdelegation verabschiedetVerabschiedung von Familien und Arbeitskreis Partnerschaft

Die Partnerschaftsdelegation wurde am 1. Juli um 10:00 Uhr in Eiringhausen von Familienangehörigen und zahlreichen Mitgliedern des Arbeitskreises nach Tansania verabschiedet. Bevor die Fahrt zum Frankfurter Flughafen losging, lud Pfarrer Uwe Brühl zu einer kurzen Andacht mit Psalm, Gebet, Lied und Segen in die Johanniskirche ein. Fast zeitgleich mit der Delegation machten sich auch in Missenye diejenigen auf den Weg, die sie in Entebbe, Uganda, am 2. Juli in aller Frühe abholen werden.
Die Delegation hat sich seit Beginn dieses Jahres intensiv auf die Reise vorbereitet. Thema bei den Zusammenkünften war natürlich der Partnerkirchenkreis, es gab viele Infos über Personen, Projekte, Orte, Probleme sowie über das tägliche Leben in Missenye mit den oft völlig anderen Gegebenheiten als hier bei uns. In manchen Orten gibt es z.B. keinen Strom und auch kein fließendes Wasser in den Häusern. Auch galt es zur Gesundheitsvorsorge einige Impfungen vornehmen zu lassen. All das konnte sie jedoch nicht von dem Vorhaben, zu den Geschwistern in Missenye zu reisen, abhalten. Außerdem nahmen sie an zwei Wochenenden im April an einem Kisuahelikurs-Sprachkurs in Bethel teil, damit sich jede und jeder in der Landessprache vorstellen kann. Aber auch über das Land Tansania allgemein - Politik, Wirtschaft, Kultur - informierte sich die Gruppe. Für die Begegnung in den Gemeinden in Missenye wurden Lieder und ein kleines Theaterstück eingeübt. Die Delegation wird an vielen kirchlichen Veranstaltungen teilnehmen, die beiden Krankenstationen und das M.O.S.S. Projekt (Schülerstipendienfonds Missenye) sowie Schulen und vieles mehr besuchen. Bischof und Generalsekretär, Schatzmeister und Partnerschaftsbeauftrager werden im Verwaltungszentrum der Nordwestdiözese in Bukoba besucht, der "Landrat" (district commissioner) des neu gebildeten Landkreises Misenyi wird sie empfangen. Auch Familie Prisca und Edson Lugemeleza, die für sechs Jahre in Plettenberg im Oestertal gewohnt hat und jetzt wieder in Bukoba lebt, freut sich schon sehr auf den Besuch der Gruppe. Alles in allem erwartet die Delegation ein prall gefülltes Programm. Das Wichtigste für alle ist jedoch die Begegnung mit den Schwestern und Brüdern im Partnerkirchenkreis und der Austausch über den gemeinsamen christlichen Glauben. Am 23. Juli wird die Delegation zurückerwartet.