Matthias Wach erlief beim P-Weg 2.000 Euro für Missenye
Bereits
im April 2004, noch bevor das P-Weg Marathon-Wochenende in aller
Munde war und rund um die Veranstaltung für die Tour der
Hoffnung gespendet wurde, stand für Matthias Wach fest, dass
es für ihn ein Spenden - Halb - Marathon wird.
Aus einer zunächst fixen Idee entwickelte sich bald ein ernsthaftes Unternehmen. Dabei stand für den in der Kirchengemeinde und dem CVJM Eiringhausen engagierten Christen stets fest, dass das "erlaufene" Geld an den Partnerkirchenkreis, nach Missenye / Tansania, gehen wird.
Unter der Mithilfe seiner Schwester wurden Spendenverträge entworfen und bei Verwandten, Freunden und Bekannten vorgestellt. Schnell fanden sich Interessenten, die von 50 Cent bis 20 Euro pro gelaufenem Kilometer, über Matthias nach Afrika senden wollten.
Diese Motivation hinter sich, ließ den begeisterten Allroundsportler noch fleißiger trainieren. Zunächst noch recht einsam zog er Runde um Runde die beliebte Strecke um das Tanneneck. Zum Ende der Vorbereitung, als sich der Weg zusehends mit Trainierenden für den P-Weg Marathon füllte, bevorzugte Matthias Wach Wald- und Wanderwege direkt vor seiner Haustür in Eiringhausen.
Am Ende hat sich die Anstrengung und das Training mehr als ausgezahlt. Neben einem hervorragenden 10. Platz in seiner Altersklasse und satten 2.000 Euro "erlaufenen" Spenden zeigte sich Matthias von der Resonanz überwältigt.
Einen genauen Verwendungszweck für das Geld gibt es auch schon. Sein Bruder Daniel, der gerade erst von einem Partnerbesuch aus dem Kirchenkreis in Missenye zurückkehrte, bat um die Bezahlung der notwendigen Reparatur des erst kürzlich verunfallten Krankenwagens.
Auf diesem Wege möchte sich Matthias
Wach für die Unterstützung während der Vorbereitung
und die Anfeuerung an der Strecke bedanken. Sein größtes
Dankeschön geht allerdings an alle großen und kleinen
Spender, die diese Summe erst möglich gemacht haben!
AX